Internationale INTAS Tagung III


Ausarbeitung von Konzeptionen der Übersetzung der deutschen philosophischen Klassik des 20. Jahrhunderts: Husserl und Heidegger

St. Pertersburg, 3-6. Juni 1998


Die Tagung wird im Rahmen und mit Mitteln des von INTAS (International Association for the Promotion of Cooperation with Scientists from the Independent States of the Former Soviet Union, EU Bruxelles) geforderten, von Prof. Dr. Klaus Held geleiteten Forschungs- und Übersetzungsprojekts "Russischsprachige Editionen philosophischer Primärtezte (Husserl, Heidegger) auf der Basis festzulegender mornativer Übersetzungskonzepte" veranstaltet
Mittwoch, der 3. Juni
14:30-15:00 Klaus Held (Wuppertal)
Natalia Pecherskaya (St.Pertersburg)
Begrüßungsansprache
15-16:30 Heinrich Hüni (Wuppertal)
Wie kommt die Phänomenologie zur Geschichte?
16:45-18:00 Andrei Paribok (St. Petersburg) Über den philosophischen Belang Heideggerscher Sprachweisen
18:00-19:00 Chan Fai Cheung (Hont-Kong) Chinesische Heidegger-Rezeption".

Donnerstag, der 4. Juni
14:30-16:00 Javier San Martin (Madrid) Die Metapher bei Ortega y Gasset, und die Schwierigkeit der Übersetzungen
16:00-16:45 Boris Markov (St.Petersburg) einer der Autoren und Herausgeber des Buches "Umrisse der phänomenologischen Philosophie"
17:00-19:00 Klaus Held (Wuppertal)
Heideggers Weg zu den "Sachen selbst" (open lecture)

Freitag, der 5. Juni
12:00-13:30 Ludwig Wenzler (Freiburg i. Br.) Idee Gottes und Erfahrung Gottes in der Phänomenologie Edmund Husserls
14:30-15:30 Anatoli Michailov, Alexei Cherniakov die Herausgeber des Buches Einführung in die Metaphysik
15:30-16:30 Nina Guchinskaya (St. Petersburg) Sein und Logos nach Heideggers Einfürung in die Metaphysik

Samstag, der 6. Juni
11:30-12:30 Evgenij Borisov (Tomsk) Phänomelogische Beschreibung in "existentialer Analytik des Daseins" von M.Heidegger
12:45-13:30 Allgemeine Besprechung von den Vorträgen. Ergebnisse des INTAS-Projekts


Russischsprachige Editionen philosophischer Primärtexte (Husserl, Heidegger) auf der Basis festzulegender normativer Übersetzungskonzepte

Moskow, 8-9. Juni 1998


Montag, der 8. Juni
10:00-11:00 Ewgenij Borisow (Tomsk) Der Begriff des absokuten Ich bei Husserl.
11:30-13:00 Klaus Held (Wuppertal) Der Streit um die Wahrheit. Herkunft und Zukunft der Phänomenologie.
15:00-16:00 Alexej Tscherniakow (Sankt-Petersburg)
Das Schicksal des Subjekts in Sein und Zeit.
16:20-18:00 Shinji Hamauzu (Japan)
Zur Phänomenologie des Unisichtbaren: Husserl und Heidegger.

Dienstag, der 9. Juni
10:00-11:00 Wladimir Kalinitschenko (Moskau) Zur Metakritik des Intentionalitätsbegriffs bei Husserl.
11:30-13:00 Alexander Haardt (Bochum) Der Autor und sein Gegenüber --- interperspnale Beziehungen in Dichtung und Lebenswelt aus der Sicht von Michail Bachtin und J.P. Sartre.
15:00-16:20 Mario Ruggenini (Venedig) Die Paradoxie der Lebenswelt. Krisis der Subjektivität und Verlust der Welt.
16:40-18:00 Viktor Moltschanow (Moskau) Unterscheidung, Vorstellung, Objekt. Zum Problem der Voraussetzungen der Phänomenologie.